Esch 2022
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Kajevic Elma

Unerschütterlichkeit, Mut und Fehler

 

Unerschütterlichkeit, Mut und Fehler

 

Wille und Mut,

gehören zu jeder Tat dazu.

Kampf, Geduld und Leidenschaft,

so steigt das Selbstvertrauen im Nu.

Grenzenloses Potenzial,

weiter immer weiter,

denn am Ende bleibt einem doch keine Wahl.

 

Mut in der Seele.

Mut, der dich durch Erfahrungen lehrt,

dass, das Leben uns

eher Kämpfe als Frieden beschert,

eher Leiden als Freuden,

eher Armut als Reichtum,

eher Demütigungen als Ehrungen.

 

Man braucht Kraft, um seine eigenen Fehler zu

verbergen,

aber man braucht Mut um dieselben einzugestehen.

Wer aber nicht weiß, dass er Fehler begeht,

will sich nicht bessern.

 

Die Unerschütterlichkeit gibt uns den Mut bei

Fehlern immer wieder aufzustehen.

 




Envoy: 19:03 Fri, 15 October 2021 par: Kajevic Elma age: 16

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Kajevic Elma

Monster


Monster

 

Auf dieser Welt gibt es unzählige Arten von Monster.

Monster, die sich nicht zeigen wollen und auch im Schatten ihrer selbst Schwierigkeiten bereiten.

Monster, die Kinder entführen.

Monster, die Träume verschlingen.

Monster, die Blut trinken und

Monster, die beständig lügen.

Lügende Monster sind das wahre Unwesen.

Sie sind bei weitem listiger als andere Monster.

Sie geben sich als Menschen aus, obzwar sie das menschliche Herz nicht verstehen.

Sie essen, wenngleich sie wahren Hunger nie erfahren haben.

Sie lernen, obwohl sie kein Interesse an akademischem Wissen haben.

Sie suchen Freundschaften, auch wenn sie nicht wissen wie man einen wahren Freund liebt.

Würde ich jemals einem derartigen Monster begegnen, würde ich mühelos von diesem gefressen werden.

Denn fürwahr bin ich dieses Monster.

 

 




Envoy: 20:25 Fri, 15 October 2021 par: Kajevic Elma age: 16

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Kajevic Elma

Infernalische Ekstase

 

Ich bin im Himmel des Rauschs, dabei umhüllt mich ein fremdes Gefühl. Ich wirke einsam und verloren im Zentrum des Jahrmarkts, obzwar mich eine beträchtliche Menschenmenge umgibt. Tausende Gerüche erregen meine Aufmerksamkeit. Der Duft von gebrannten Mandeln, warmen Maronen, Waffeln und herzhaftem Glühwein lassen mich nostalgisch fühlen. Ich friere, jedoch wird mir warm ums Herz vom Lachen der Masse, vom Jubeln der Kinder, die euphorisch ihr Dasein genießen. Ich spüre mich ortsfremd, obwohl ich hier aufgewachsen bin. Meine tragische Existenz verdient diese erwärmenden Gefühle nicht. Die festliche Dekoration, die blendenden Lichterketten, die Gerüche, der Lärm, die Kälte stellen eine Bedrohung für mich dar. Trotz der Kälte, bin ich schweißgebadet. Mein Körper reagiert nicht mehr auf meine Befehle, meine Gliedmaßen sind paralysiert. Ich kann meinen Augen nicht mehr trauen, denn meine Beine wirken so als würden sie mit dem eisigen Asphalt eins werden. Die kahlen Äste scheinen so als würden sie nach mir greifen wollen. Ich versuche um Hilfe zu rufen, doch mein Geschrei ist nur ein heiseres Kläffen. Die Lage sieht ausweglos aus und mir kommt nichts anderes im Sinne als den Löffel fallen zu lassen. Mein Kopf prallt gegen den Boden, dabei wird mir einiges klar. Ich habe ein unergründbares Ziel vor Augen, das Gotteshaus. Ich sehne mich nach Vergebung, nach Akzeptanz, nach Hilfe. Schon befinde ich mich vor dem Altar und kann mich nicht mehr auf Beinen halten. Mein Leben so bedeutungslos und trotzdem wünsche ich mir dieses mickrige Leben fortzusetzen.  Ich suche Gott, erst wenn alles aussichtslos erscheint und finde Freund Hein. Ich versuche den Sensenmann zu bekämpfen, um den Prozess aufzuhalten. Ich kämpfe dagegen an, um in Freiheit der diesseitigen Welt zu schweben.




Envoy: 03:08 Sun, 31 October 2021 par: Kajevic Elma age: 16

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Kajevic Elma

Inneres Kind

Es schreit, das Kind in mir,

kann sich nicht äußern,

aus Angst eure Ignoranz zu vergrößern,

dabei keine Hoffnung im Visier.

 

Gefangen im falschen Leib,

kein Vertrauen weit und breit.

Das Kind möchte heilen, loslassen.

Es will den ewigen Kampf zurücklassen.

Das Kind wird nicht verstanden

und beim Sprechen immer unterbanden.

 

Es rennt und flüchtet,

dort ist es ganz oben,

lässt los und fühlt sich entblößt.

Das Kind fühlt sich erhoben.

 

Der Fall von oben

ist weicher als es vermute.

Das Kind wird von der Luft gewogen.

Beim Schließen der Augen fühlte

es sich für ein Weilchen an wie im Himmel.

Das Läuten der Kirchglocke ist nur noch ein leises

Klingeln.

 


 




Envoy: 13:20 Sun, 31 October 2021 par: Kajevic Elma age: 16

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